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The only one who could ever reach me.

16 Feb

Second Love statt Second Life, jedes Mal wie vom Blitz getroffen. Die einzige Alternative, falls man sich entscheiden müsste: man muss ja nie. Nicht mal dann, wenn Sehnsucht auf einmal nicht mehr diffus ist, sondern klar und deutlich wie ein Neonleuchtschild, beim Anschalten brizzeln alle Buchstaben kurz auf: Ja, verdammt.

Januar 2012.

3 Feb

Gesehen
Viele, viele Menschen. Glitzer, Tierprints und toupierte Frisuren.

Gehört
Hunde, die die Star-Wars-Melodie bellen.

Gelesen
Francesc Miralles – Samuel und die Liebe zu den kleinen Dingen. Jonas Jonasson – Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand. Rose Tremain – Der weite Weg nach Hause.

Gemacht
Grenzen ausgelotet. Hier “Hallo!” und da “Tschüss!” gesagt. Weniger Bullshit und mehr Bingo. Dies und das gewuppt und da und dort eingegroovt. Alles in allem: Nichts bereut.

Gelernt
Die schwierigsten Momente werden eines Tages zu den besten Geschichten.

Gelacht
Über die Katze, die kein Handtuch ist. Über Stoiber und Stromberg. Und über “Paul Sullivan shows you how to really piss off your german friends without even mentioning the war.”

Gesagt
“Da kann ich nicht, da hab’ ich Pyjama-Tag.”

Gemerkt
I suck at socializing. (It’s not a bug, it’s a feature.)

Gefühlt
Ja.

*

30 Jan


Alltimefave. Forever and ever.

You drew a line.

27 Jan


Eins dieser Lieder, das mit jedem Hören schöner wird.

Do what you love, and do it often.

19 Jan

Wie aufregend so eine Lebensveränderung ist; man macht sich ja vorher keine genaue Vorstellung davon. Wahrscheinlich ist das ganz gut, manche Dinge vorher nicht zu Ende zu denken. Um nachher mit einer gesunden Portion Naivität und ohne Schwimmflügel in das Haifischbecken zu springen, und dort ein wenig schwimmen zu üben. Schwimmen, da macht man die Arme und Beine einfach so vor und zurück, so schwer kann das ja nicht sein, bei den Anderen sieht das ja auch ganz einfach aus. Irgendwie so ähnlich ist das mit der Selbstständigkeit auch, wenn man als Kreativer auf einmal etwas verkaufen möchte,  obwohl man bisher noch nie etwas so Persönliches von sich verkauft hat. Auf einmal ist man Unternehmer, und der eigene Chef noch dazu. Wow.

Auf einmal macht man alle Regeln selbst und auf einmal spazieren die großen Fragen ins Leben: Was ist eine Idee eigentlich wert? Und wieviel ein Tag Lebenszeit, wenn man auf einmal ein Preisschild dranhängen soll? Wie viel Zeit möchtest du wirklich mit Arbeiten verbringen, wenn es niemanden gibt, der dir sagt, dass es mindestens 40 Stunden pro Woche sein müssen? Gibt es sowas wie ein Wohlfühlarbeitspensum? Und wenn ja, wo genau liegt das bei dir? Im SZ-Magazin gibt es gerade einen Artikel über die letzten Wünsche, die Menschen einer Krankenschwester anvertrauen, die sie in den letzten Wochen vor ihrem Tod zuhause pflegt und begleitet. Sie hat die unerfüllbaren Wünsche zu Protokoll gegeben, die kurz vor dem Tod am häufigsten geäußert werden. “Ich wünschte, ich hätte nicht so viel gearbeitet.” Eigentlich kommt es einem seltsam logisch vor; ohne zu wissen, wie viel Zeit man insgesamt hat, gibt es ja enorm viele Dinge, die man sehen, tun, erleben will, die nichts mit Arbeit zu tun haben. Wann, wenn nicht jetzt? Man kann seinen Job sogar lieben und andere Dinge aus dem Katalog “Leben und so” trotzdem noch schöner finden.

Auf die meisten offenen Fragen habe ich noch keine finale Antwort, auf einmal ist alles möglich, wenn eben nichts mehr “so sein muss”. Und die Sätze “Man steckt nicht drin!” oder “Muss ja.” auf einmal in meinem Leben nicht mehr gültig sind. Vielleicht hilft es, das Holstee Manifesto an die Wand zu hängen und sich die wichtigsten Sätze darin sehr zu Herzen zu nehmen: This is your life. Do what you love, and do it often. If you don’t like something, change it. If you don’t like your job, quit. [...] Travel often. Getting lost will help you find yourself. Some opportunities only come once, seize them. Vielleicht ist es ganz sinnvoll, nicht erst über die großen Themen und geheimen Wünsche nachzudenken, wenn man todkrank ist und nur noch wenige Wochen zu leben hat; wenn man ja jetzt schon einfach damit anfangen kann. Wahnsinnig aufregend, das alles.

6 Jan


You’re standing on the landing with the war you shouldered all the night before.

Dezember 2011: Everybody had a hard year.

31 Dez

Gesamtfazit
2011 war keins von den schönen Jahren, keins von denen, an die man sich später noch irgendwie gerührt erinnert und einander nach dem dritten Glas zuflüstert “Weißt du noch, damals?”. Eher eins von den Jahren, an dessen Ende man drei Kreuze macht: alles geschafft, alles gerade nochmal gut gegangen. Reichen drei Kreuze? Müsste man jetzt nicht ein ganzes Alphabet tanzen? Reichen YMCA, weil man gar nicht mehr Buchstaben pantomimisch darstellen kann?
Irgendwie scheint niemand ein leichtes Jahr gehabt zu haben; vielleicht war 2011 insgesamt einfach ein harter Brocken. Und trotzdem: in diesen Jahren lernt man immernoch am meisten, auf den unebenen Wegen, den steilen Anstiegen, wenn es eben sein muss; und dann war es ja für irgendwas gut.
Eins der wichtigsten Rituale zum Jahresende neben dem Bleigießen ist: Das eigene Jahreshoroskop des letzten Jahres nochmal genau lesen und dann entscheiden – jetzt, so am letzten Tag, ob das alles stimmt oder nicht. Jetzt hat man ja alles an dem Jahr gesehen; und nur so lässt sich sowas am Ende verifizieren. (Obwohl ich “natürlich nicht wirklich” an solchen Hippiekram glaube; nur so halb – weil es doch jedes Mal in weiten Teilen stimmt.)
Zumindest der Teil über die eigene Energie trifft voll auf die 12:
2011 wird für Sie ein reiches Jahr, allerdings auch eins mit schwankendem Energie-Level. Unter Neptun fühlen Sie sich Anfang des Jahres seltsam müde und finden nur schwer in den Alltag. Sie brauchen immer wieder Ruhe, denn Sie geben viel mehr von Ihrer Kraft, als Ihnen bewusst ist. Vor allem an andere, die Sie geradezu anzapfen, weil Sie in Ihnen die Quelle unerschöpflicher Energie vermuten. Grenzen Sie sich also ab und nehmen Sie sich Zeit für sich selbst. Denn so sehr Jupiter Sie 2011 mit Liebe überschüttet, er macht auch nachdenklich. Und da Sie der Planet Pluto noch auf Sinnsuche schickt und Sie sich intensiv mit dem Woher und Wohin und Ihren elementaren Grundwerten beschäftigen werden, müssen Sie sich im neuen Jahr am meisten auf sich selbst und die Einteilung Ihrer Kräfte konzentrieren.
Schöner könnte man den Sachverhalt mit den Energievampiren vermutlich nicht ausdrücken; die Frage nach dem Wohin hat sich ja immerhin auch aufgeklärt. Das musste alles so sein; und trotzdem kann man anscheinend nicht selbst alles auf die Reihe bekommen und nebenbei noch das Leben der Anderen gerade rücken. Andererseits muss sich ja jemand um alles kümmern. Lessons learned. (Und jetzt; Dezemberrückblick/Jahreshighlights.)

Gesehen
William Fitzsimmons & Slow Runner. Jahreshighlight: Alle Staffeln von Mad Men. It’s a lovestory.

Gehört
42 neue Lieder aus dem Briefkasten. Dies und das. Jahreshighlightlieblingslied: Megafaun – The longest day. Immernoch, immer wieder.

Gelesen
Sarah Kuttner – Wachstumsschmerz. Morgan Callan Rogers – Rubinrotes Herz, eisblaue See. William Kowalski – Eddies Bastard. Johanna Merhof – Heartcore. Jahreshighlightlieblingsbuch: Mariana Leky – Die Herrenausstatterin. Muss man lesen, wirklich.

Gemacht
Durchgehalten. Die eigenen Grenzen zu weit überschritten und entsprechend Tribut gezollt. Trotzdem bis zum Schluss immer noch funktioniert. Einen eigenen Businessplan geschrieben und alles für das Abenteuer Selbstständigkeit vorbereitet. Halleluja.

Gelernt
Die eigenen Energiereserven sind nicht verhandelbar.

Gelacht
Über die 53 schlimmsten Familien-Weihnachtsfotos aller Zeiten (direkt aus der Hölle). Über “How to wrap a cat for christmas”, und über 33 Vorschläge, wie Sie Ihr Leben noch schneller machen können.

Gesagt
“Sharing is caring.”

Gemerkt
Die Leute, die jetzt sagten “Selbstständig sein wird aber schon sehr schwer, das weißte, ja?” sind in etwa die gleichen, die vor ein paar Jahren meinten “Mit deinem Abschluss in Mittelalterlicher Geschichte kannste ja immerhin Taxifahrer werden.” Achja.

Gefühlt
In bisher unbekanntem Maße erschöpft und ausgebrannt; ansonsten zwischendurch sehr, sehr glücklich. Eins der Jahreshighlights: Dieser Sommerabend.
(Januar, Februar, März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November.)
Halleluja.

Stuck here and happy.

21 Dez


We are young, we have years ahead maybe. We might fall in love, fall apart, fall apart before it ends. Well, we should try to start.
So I’ll go, but I’m telling you I don’t wanna go – could be stuck here and happy.

It’s official: You can hire me!

19 Dez

(Foto: bosch)

Eine Mitteilung in eigener Sache: Ich mache mich im neuen Jahr selbstständig – ab Januar 2012 kann man mich als freien Digital Strategy Consultant buchen. Nach dem Ausfüllen von gefühlt hundert Formularen, dem Schreiben eines Businessplans, der Einnahmenüberschussrechnung für die nächsten drei Jahre, der Planung der ersten Projekte und des Home Offices sowie der Beförderung des Büro-Tiers zum neuen internen Head of Catvertising bin ich bereit für die Selbstständigkeit.

Zu meinen Leistungen gehören die strategische Beratung und die Entwicklung von Kreativkonzepten für alle digitalen Maßnahmen und Kampagnen, sowie die Analyse und Optimierung bestehender Konzepte. Ich berate Agenturen und Unternehmen im Bereich Digitale Strategie und Konzeption bei Projekten und Pitchs deutschlandweit. Alle Beratungsleistungen werden defaultmäßig in Klartext ausgeliefert; auf Wunsch ist natürlich ein Delivery High Value Upgrade auf Digital Beratersprech verfügbar. Kennenlernen, Kontakt aufnehmen, Hallo sagen und natürlich buchen: per Mail  oder ganz retro über Xing. Hurra!

18 Dez

Zeit zum Ankerwerfen. Amen.

Say you’re still lonely.

14 Dez


You’re still only dating the pillow and the ash tray.

Everything has changed and everything will.

13 Dez


Alles andere als langweilig. In der Zwischenzeit: ein weiteres Konzert mit Herrn Fitzsimmons am Wasser, im Wasser, auf dem Wasser. That’s what friends are for, Achterbahnfahrten im Wildwasserpark.

November 2011.

6 Dez

Gesehen
Elbow und Me and Oceans. Zwei an einem Tag und Midnight in Paris.

Gehört
Editors; zu jedem Gefühl ein eigenes Lied.

Gelesen
Kluun – Mitten ins Gesicht. J.D. Salinger – Der Fänger im Roggen. (Zur Hälfte; langsam häuft sich das Halblesen.)

Gemacht
Nach Hamburg gefahren, Schiffe beobachtet und Glühwein to go getrunken. Eine wichtige Entscheidung getroffen, die alles verändern wird, vor allem mich.

Gelernt
Wir brauchen keinen Swag, wir brauchen mehr Flausch.

Gelacht
Über die Vorstellung von Hitler und Lieutenant Worf. Und über Dinge, die aussehen wie Jimmy Wales


Gesagt
“Manche Menschen bleiben auch dann, wenn man eine Weile nichts von ihnen hört. Wir beide gehören dazu.”

Gemerkt
If something has to change, it always does.

Gefühlt
Close to the edge, I’m trying not to loose my head.

Driver, surprise me.

29 Nov


Whatever works for you. I’m brand new and reinvented, without a scratch; daisy fresh and arrow straight.

Our bodies are declaring war.

11 Nov


Wahnsinnig schön.

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