Nachdem er die ganzen Bilder der letzten Zeit gesehen hat, meint er: Und du bist dir sicher, dass es dir gut geht? Ich meine, du schleichst hinter Leuten im Museum her und fotografierst sie heimlich? Du kannst mir doch die Wahrheit sagen. Und so wie er es sagt, klingt es nach einem ziemlich depressiven Ding, Leute verfolgen, abdrücken, stundenlang. Irgendwie klingt es cooler, wenn ich selbst davon erzähle. Aber da legt man gern noch ein paar Gramm Schönheit oben drauf. Die Wahrheit ist: es geht mir ziemlich gut, eigentlich erstaunlich. Und Leute beobachten mache ich seit vielen Jahren, unbewusst. Neu ist eigentlich nur, das so festzuhalten, dass die Bilder im Kontext eine Geschichte erzählen.
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Ich finde das klingt gar nicht nach einem depressiven Ding! Außerdem freu ich mich über deine Bilder, da kanns ja alles so schlimm nicht sein.
ich find deine museumbilder klasse
das erste. ich sage nur das erste. und das dritte.