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Seit langer Zeit hege ich eine mehr oder weniger heimliche Leidenschaft für Trash. Das kommt und geht in Schüben, und während ich wirklich jederzeit eine tiefgehende Brandrede über die gesellschaftliche Bedeutung der Scripted Love in Bauer sucht Frau halten würde und ein Faible für schlechte Texte, Spam-Mails und Verpackungsbeilagen habe, kam eine Sache in diesem Blog bisher zu kurz: Grauenhafte Fotos. Gestern fand ich im App Store durch Zufall beim großzügigen Herunterladen von Gratis-Apps die schlechteste App der Welt, die so sagenhaft unfassbar schlimm ist, dass sie im Grad ihrer Grauenhaftigkeit wiederum sehr großartig ist und deswegen einer dringenden Empfehlung bedarf.

Immerhin bringt die App all meine verschiedenen Facetten wunderbar zur Geltung:

Als durchgedrehter Metzger:

Mit Lockenwicklern im Bett, Hände brav über der Bettdecke:

Als Prinz Eisenherz-Verschnitt:

Als Baby, das gerade aus dem Ei geschlüpft ist:

Die Nymphe hinterm Baum:

Meine Zweitidentität, Rambo:

Und um drei vor zwölf im Hasenkostüm an Heiligabend:

Unfassbar. Die hier verwendeten Bildvorlagen aus der russischen Wunder-App sind nur ein Bruchteil der dort möglichen Kompositionen, quasi die Spitze des Eisbergs.
Die Pho.to Lab App gibt es hier zum kostenlosen Download als iPhone/iPad App und hier als Android-Version; anscheinend auch als Web-Editor verfügbar. (Warnhinweis: Nicht für sensible Menschen geeignet. Übermäßige Anwendung kann zur digitalen Abhängigkeit führen.)