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old

neu

Aus alt (oben) wird neu und funky fresh (unten)

Es gibt neues von der Blogfront: Die Sneakergirls haben jetzt ein neues Zuhause – von unserem alten WordPress-Domizil, auf dessen Startseite meine schwarzen Sneakers die Welt anlachten, sind wir jetzt auf sneakergirlsblog.de (bzw. sneakergirlsblog.com) umgezogen. Die vielen kleinen Schühchen hat Lars für uns gemalt – unser ganz privater Graphikgott. Bitte alle die Bookmarks erneuern – es bleibt weiter spannend in der Turnschuhwelt, da sind einige Sachen in der Pipeline.

twitkrit

In anderer Angelegenheit: Nach einer Gastkritik im Rahmen des Twitkrit-Geburtstags mit dem Titel “HappySchnitzel über den Weg aus der misanthropischen Tagesstätte” bin ich nun ein festes Mitglied des Twitkrit-Teams geworden. Der erste reguläre Beitrag heißt “Die Stimmen aus dem Hamsterrad.”

ein-herz-fuer-blogs

Als biorythmisch spätschreibender Late Adopter kurz vor Einsendeschluss schütte ich noch spontan mein Herz für Blogs aus. Sagts aber keinem weiter, eigentlich spreche ich ja nicht so gerne über Gefühle und diese ganze Emoscheiße.


strand

Eine sehr große Gefühlsanbahnung meinerseits ist der Blog Yeah you’re right. Ehrlich gesagt – er war es, denn der Inhaber hat mit dem Bloggen vorerst aufgehört. Der Grund, warum ich ihn trotzdem empfehle – insgesamt gibt das Archiv an die 340 Einträge her. Mit Nicci habe ich viel über Design gelernt, viele Fotos von Luftballons gesehen, und einen intensiven Reisebericht seiner Thailandreise gibt es auch. Und da wir grad bei Geständnissen sind: Er ist der einzige Blog in meinem Feedreader, der eine eigene Kategorie hatte und noch hat. Vielleicht legen wir alle für eine Petition zusammen.


hundertmark

HUNDERTMARK – eigentlich sind die Jungs plus Madame Lyddi ein ähnlich nettes Rudel wie die Wiesbadener Gang, nur eben mit dem Großstadtbonus und ohne Hasen. Dafür anders prima. Design muss sein, und immer wieder AH! und OH!

ahoi

Eine der allergrößten Herzensangelegenheiten ist Ahoi Polloi. Jeden Tag gibt es da einen frischen Cartoon auf Moleskineblattwerk, passend zum Zeitgeschehen (heute feat. No Angels).  Das Ganze in herzerfrischend böse. Meine Prognose: Wenn man diesen Blog im Wahlkampf verfolgt, reicht das als Berichterstattung völlig aus. Ich schwörs.

Ansonsten besucht ihr bitte jede einzelne Seite in der rechten Blogleiste, ihr wisst schon, die wohnen alle im Happy Herz.

teamsue

Meine lieben Damen und Herren, liebe Agenten und Astronauten,

Endlich ist es soweit – mein neues Baby wird getauft, und zwar auf den Namen Sneakergirls. Zusammen mit Liz führe ich nun einen Streetstyle-Blog, in dem es nur um Turnschuhmädchen geht. Nachdem wir in unserer Kontroverse über Modeblogs und Modeblogmode zu dem Schluss kamen, dass uns etwas fehlt – wollen wir das nun einfach selbst erledigen. Und da wir selbst überzeugte Sneakergirls sind und unser Herz an Turnschuhen hängt, wollen wir andere Damen zeigen, bei denen das auch der Fall ist. Auf jeden Fall hoffen wir, damit die bestehende Streetstyle-Welt ein bißchen zu erweitern & zu erheitern. Please say Hello & Hi to the Turnschuhmädchen.

hundertm

Heute entdeckt: Hundertmark hat eine Münchner Zweigstelle eröffnet. Nicht irgendwo, sondern in meinem Haus. Hier in der Gegend sagen sich Fuchs und Hase übrigens noch persönlich Gute Nacht. „A.“ steht bestimmt für Agenten. Oder für Astronauten. Sehr unauffällig jedenfalls, Jungs.

shirts2

Nach einem Gespräch und einem Blogbeitrag von Lisa über das Phänomen Modeblogs und Modeblogmode möchte ich an dieser Stelle eine Lanze brechen für Jeans und T-Shirts. Und ja, ich meine nicht Tops, sondern das gute alte Rundhals-Shirt. Mädchen in Modeblogs tragen keine Rundhalsshirts, im Leben nicht. Sie tragen oft irgendwelche sackartigen Oberteile zu Röhrenjeans oder Leggings. Meistens denke ich: huch, da fehlt doch noch ein Rock drüber, man kann doch nicht nur mit Strumpfhose auf die Straße. Ich besitze auch etwas Ähnliches wie eine Leggings, ich nenne es Ski-Unterhose und trage es bei Außentemperaturen von minus zehn Grad unter Jeans. Das mit dem Geschmack kann jeder halten wie er will, und tatsächlich finde ich Modeblogmode höchst interessant, auch wenn ich selbst nicht so auf die Straße gehen würde. Meine eigenen modischen Wurzeln liegen viele Jahre zurück und haben mit Skaten und Hip Hop zu tun. Ich hing mit Leuten rum, die ihre Schuhe mit Socken ausstopften, damit sie dicker aussahen (wirklich!), Inline-Skater und Karotten-Hosen waren das Uncoolste, was wir uns vorstellen konnten. Viele Dinge von damals haben sich in meinem Bewusstsein gehalten, aus Baggy Pants wurden „normal weite“ Hosen, die riesigen Skater-Schuhe wurden gegen schlankere Turnschuhe ausgetauscht. Mein Kleiderschrank beherbergt durchaus auch Kleider und Röcke und hohe Schuhe, in denen ich mich aber meist verkleidet fühle. Mein Lieblings-Shirt ist der Astronaut mit Ghettoblaster, danach kommt das graue Shirt mit den Feuerwehr-Männern. Dem Phänomen Röhrenhose kann ich bisher auch an den meisten sehr dünnen Frauen und Männern nichts abgewinnen, irgendwie erinnert mich diese Mode an einen Heroin-Junkie-Chic oder an eine hungrige Armee. Diese leptosomen Körper sehen aus wie zu groß gewachsene Kinder, die Jungs ohne nennenswerte Muskeln, die Mädchen ohne Figur oder Kontur. Vielleicht ist das auch so eine ähnliche Geschichte wie mit den verlorenen Jungs bei Peter Pan – ein Statement dafür, nicht zu Männern und Frauen zu werden, sondern alternde Teenager zu bleiben.

Erstaunlicherweise wirkt es durch die Allgegenwärtigkeit dieser Modeblogmode so, als würden alle jungen Menschen so aussehen – aber an einem ganz normalen Nachmittag in einer Fußgängerzone trägt vielleicht einer unter zehn Leuten ein solches Outfit. Charmant ist höchstens die Art und Weise, wie sich Modeblogger selbst fotografieren – und was das über sie aussagt. Wenn ich ein Modeblogger wäre, müsste ich mich wohl ständig für meinen Gesichtsausdruck und meine Puschelfrisur auf diesen Bildern entschuldigen. Was dringend fehlt, ist aber wirklich ein andere Streetstyle-Blogkultur – Outfits, die nicht aussehen, als wären sie direkt von einem Laufsteg gefallen, sondern von echten Menschen an einem ganz normalen Tag getragen und fotografiert.

Für alle, die nicht wissen, worum es geht, hier eine lose Auswahl von Mode- und Streetstyle-Blogs (ohne jegliche Wertung & in alphabetischer Reinfolge):

Bees and Ballons, Bohemian Musings, Facehunter, Fashion Toast, Glamcanyon, Laelitah, La Lila, Lea loves, Les Mads, The Sartorialist [noch mehr Auswahl findet sich in der ausführlichen Blogroll von Les Mads]