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pandapoke

(Der Vergleich: Panda Poken Original und Fälschung)

Auf der re:publica 09 hatte ich viel Spaß, zumindest aus einigen hunderten Kilometern Entfernung. Im Verlauf der Konferenz kam das Thema Poken auf, und plötzlich wusste ich, dass ich einen Panda brauchte. Dringend. Ich bat einen Bekannten, mir einen elektronischen Panda aus Berlin mitzubringen. Erst deutete er an, dass es Schwierigkeiten in der Beschaffung gegeben hätte, dann meinte er, er hätte mir den letzten verfügbaren Panda besorgt. Die Übergabe fand in einem dunklen U-Bahn-Schacht statt, unserem üblichen Treffpunkt, er überreichte mir das Paket, nahm das Geld und sprang in die nächste U-Bahn. Zuhause öffnete ich das Paket, und war leicht irritiert. Irgendwie war der Panda größer und haariger als auf den Fotos, aber daran sollte mein Po:kenglück nicht scheitern. Beim dritten Versuch hatte ich seine Pfote in meinem USB-Eingang, er machte dazu einige merkwürdige Geräusche (Wie macht eigentlich der Panda?), und die Daten wollten und wollten sich nicht aufspielen lassen. Nach einigen Tagen die Erkenntnis, dass das wohl kein echter Panda Poken sein kann, sondern übelste Hehlerware aus Taiwan.

Von daher: Obwohl absolut unschüchtern, würde ich mich über die Maße freuen, ein Oster-Panda-Poken von Herrn Tapio Liller zu gewinnen.

Nach zwei oder drei Jahren hat das alte Musikspielgerät den Geist aufgegeben, irgendwas mit dem Bildschirm ist total hinüber. Zeit für ein neues Spielzeug also. Spielen – das geht mit dem neuen Gerät wirklich, und zumindest das Quiz ist ziemlich erheiternd. Die Fragen sind nicht sonderlich schwer, und was nett ist, sie beziehen sich teilweise auf die Musik, die man selbst aufgespielt hat.

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Aber noch schöner sind die Anzeigen, die erscheinen, wenn man verloren hat. Das Smilie ist noch harmlos, aber das Mädchen da hat wirklich so einen empörten Gesichtsausdruck, schön. Was sie für wahnsinnige Dinge macht, wenn man gewinnt, kann ich nur ahnen – gesehen hab ich es noch nicht. Kann ja auch nicht ewig rumdaddeln.

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Schau mal, der Tyrannosaurus kann mit dem Kiefer schnappen und das Kotlett fressen! Quasi so was wie ein Tyrannosaurus Schnappi! An manchen Tagen fällt das mit dem Erwachsensein total flach. Heute war wieder so ein Tag. In unserer Firma gibt es ein bestimmtes Büro, in das diverse Muster von Produkten zur Ansicht kommen. Da stehe ich regelmäßig in der Tür, und wenn ich etwas Gutes sehe, muss ich es sofort betatschen, auch DVD-Hüllen oder so. Meine infantile Seite entdeckte also das riesige Paket mit dem Dinosaurier-Land von Lego, und während die Herren angestrengt in die Tastaturen hackten, packte ich die kleinen Figuren, Pflanzen, Dinosaurier, Steine und das Kotlett aus. Besonders der Tyrannosaurus und das Fleischstück aus Plastik haben es mir sofort angetan, und es kostete mich einige Überzeugung, es als Leihgabe auf den eigenen Schreibtisch zu entführen. Und immer mal wieder wird geschnappt. Schnapp. Schnapp. Schnapp. Ich glaube, ich möchte doch nicht Think Tanker werden, sondern Spielzeug-Erfinder. Schnapp. Schnapp. Schnapp…“Was machst du da noch mal?“