
(Der Vergleich: Panda Poken Original und Fälschung)
Auf der re:publica 09 hatte ich viel Spaß, zumindest aus einigen hunderten Kilometern Entfernung. Im Verlauf der Konferenz kam das Thema Poken auf, und plötzlich wusste ich, dass ich einen Panda brauchte. Dringend. Ich bat einen Bekannten, mir einen elektronischen Panda aus Berlin mitzubringen. Erst deutete er an, dass es Schwierigkeiten in der Beschaffung gegeben hätte, dann meinte er, er hätte mir den letzten verfügbaren Panda besorgt. Die Übergabe fand in einem dunklen U-Bahn-Schacht statt, unserem üblichen Treffpunkt, er überreichte mir das Paket, nahm das Geld und sprang in die nächste U-Bahn. Zuhause öffnete ich das Paket, und war leicht irritiert. Irgendwie war der Panda größer und haariger als auf den Fotos, aber daran sollte mein Po:kenglück nicht scheitern. Beim dritten Versuch hatte ich seine Pfote in meinem USB-Eingang, er machte dazu einige merkwürdige Geräusche (Wie macht eigentlich der Panda?), und die Daten wollten und wollten sich nicht aufspielen lassen. Nach einigen Tagen die Erkenntnis, dass das wohl kein echter Panda Poken sein kann, sondern übelste Hehlerware aus Taiwan.
Von daher: Obwohl absolut unschüchtern, würde ich mich über die Maße freuen, ein Oster-Panda-Poken von Herrn Tapio Liller zu gewinnen.




