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Einen längeren Jahresrückblick geschrieben und dann wieder gelöscht, am Ende reicht ein Satz: Fare thee well, 2013.


Mit jedem Gummistiefelwettertag steigt das Fernweh ins Unermessliche; der Wahlkampf der anderen macht mich so müde, die Slogans und die Aufregung, ich habe mich entschieden, nicht mit dem Herzen, sondern dem Verstand. Ich habe das kleinste Übel für diese Wahl ausgesucht; wie schade, das Wählen in diesen Zeiten nur so funktioniert, die Entscheidung nicht für das Beste, sondern das, was am wenigsten Unheil anrichtet.
War das schon immer so?


Und jedes Mal wieder ist die Heftigkeit, mit der auf feministische Äußerungen reagiert wird, unglaublich. Einige Menschen möchten, dass ihre Hass-Kommentare, die sie unter ihrem Namen öffentlich verfasst haben, nun nicht publiziert werden: und genau deswegen muss jede/r diesen Vortrag mal anschauen.

Weil es keine Ausnahme ist. Und auch nicht aufhört.

Update: Jetzt wieder mit funktionierendem Video – natürlich wurde es gesperrt.
(Die ganze Geschichte bei den Popcornpiraten.)

Update 2: Jetzt also ein Video, in dem Avatar/Name einer Hass-Kommentatorin verpixelt ist, da diese seit Veröffentlichung des Videos bedroht wird.
Man kann sich das alles wirklich nicht ausdenken: jedes Lektorat würde einem das sofort wegen dramatischer Übertreibung aus dem Manuskript streichen.


Wie sich Glen Hansard freute, dass wir drei Stunden im strömenden Regen standen: Sehr.
Nach all den Jahren, immernoch das Lieblingslied, noch vor Falling Slowly: Say it to me now.
Diese eine Liebe wird nie zu Ende gehen. 


Selten einen Film-Trailer gesehen, der mich so berührt hat wie der hier drüber – in “Her” verliebt sich Joaquin Phoenix in ein intelligentes Computersystem. Wenn das alles so gut ist, wie es im Trailer aussieht, ein Oscar-für-die-Hauptrolle-Kandidat.

Wahnsinnig gut: Ein Paar spricht beim ersten Date beim Wandern in West Virginia drüber, wie toll es wäre, hier ein Haus zu haben, bei dem eine komplette Wand nur aus Fenstern besteht, damit man den Sonnenuntergang komplett sehen kann. Ein Jahr später kündigen sie ihre Jobs und bauen dieses Haus.

Freunde von Freunden ist und bleibt eine Lieblingsseite – trotz der Unwirklichkeit der meisten gezeigten Wohnungen. Diese berührte mich irgendwie: allein wie der Hund mit seinem Hinterteil auf der Holzeisenbahn liegt.

Ich liebe Malte Welding und seine Texte; vor allem die über die Liebe, weil er immer so klug über Gefühle schreibt: vor allem die, die man nicht haben möchte, aber nun mal trotzdem hat: Ein Vater.

Was mit Kunst: Eine komplett eingehäkelte Lokomotive.  Beeindruckende Gemälde von Adam Caldwell und Tension – eine Fotoserie von Nir Arieli über Tänzer/innen; das geht ja immer.

Raul hat 10 Dinge aufgeschrieben, die alle Eltern ihren Kindern über Behinderungen beibringen sollten. Absolute Leseempfehlung, auch für Kinderlose.

Try to be kinder: Ein paar Sätze von George Saunders. Genau so.

Die Diskussion um die Schleckerfrauen hat mich ziemlich wütend gemacht – umso schöner zu sehen, dass einige von ihnen jetzt eigene Drogerien gründen. Lange genug gemacht haben sie es ja.

Ein Lieblingsblog: Bei 1000 Zeichen gibt es jeden Tag kurze Geschichten, die alle gut sind – und nicht mehr gemeinsam haben als eben die Länge von 1000 Zeichen.

Scott Simon schrieb auf Twitter sehr berührend über den Tod seiner Mutter – direkt aus dem Krankenzimmer. Im New Yorker Blog gibt es dazu einen Text mit dem Titel “Tweeting Death”.

Wahnsinnig schön: Die Rainbow Mountains in China. Gar nicht gewusst, dass es das gibt.