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“I wanna take you to the rock. I wanna jump right in and see what that big ocean’s got. I wanna turn this thing round. I wanna drink with you all night, till we both fall down, till we go low rising, ’cause we’ve gotta come up, we’ve gotta come up low rising. ‘Cause there’s no further for us to fall.” [The Swell Season - Low Rising]

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Moderne Kunst, und was sie mit dir macht, zwischen all den Leuten. Dein eigener Moment, du und der Warhol, ein Kopfschütteln, ein Nicken, ein Zucken, ein Schlucken. Ein Lächeln, das dich später ein Plakat kaufen lässt, eine Postkarte für deine Liebsten, um mit dem Finger draufzuzeigen. Einen Schritt nach vorne, du könntest hinfassen, keine Sicherung als der durchschnittliche Anstand würde dich hindern. Außer die Museumswächter, aber eine Minute zu spät. Deine Hand mitten rein, einfach so. Weil du es könntest, ein einziges Mal zumindest.

(Alle bisherigen Bilderserien in der Übersicht hier.)

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Das Wichtigste im Hinblick auf die Kunst ist und bleibt die richtige Haltung.

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Vor dem Astronauten liegen sie, die guten Dinge. Der Stapel ungelesener Bücher und ungehörter CDs wächst unaufhörlich, und im Sommer, wenn die Hände des Astronauten erreicht sind, liege ich dann hoffentlich einen Monat lang auf einer Decke im Park und lese ununterbrochen. Vielleicht schaue ich dann auch endlich mal diese Kottan-DVD-Staffel, die ich vor einem Jahr geschenkt bekam und noch nicht mal aufgemacht habe… Irgendwie sagt zwar das Bauchgefühl, dass es nicht so sein wird, sondern alles ganz anders kommt. Aber irgendwie macht die Vorstellung das Zwischenzeitliche besser. Und den Stapel anzuhäufen mit neuen Büchern ist grandios, als würde man sich selbst Geschenke unter den Weihnachtsbaum legen, die man noch nicht öffnen darf.

Ansonsten ist das nächste Turnschuhmädchen online. Die war enorm lustig, wir sind dann noch eine Weile zusammen durch die Stadt gelaufen und haben Schuhe angeschaut. Ich finde ja, dass die Schuhe, die sie trägt, in so einer kleinen Größe zum Niederknien schön sind.

Pünktlich zum Urlaub krank zu werden, in dem man sich eigentlich dringend der Abschluss-Arbeit widmen müsste, ist so was wie Prokrastination für Profis. Wegen dem im Pyjama verbrachten Tag gibt es hier heute auch keinen kreativen Output, sondern ein bißchen Reste-Verwertung aus dem Feedreader.

- Das Holy-Shit-Gewinnspiel ist zu Ende. Tatsächlich ist das Bild mit dem „Wunder“ meins geworden. Noch hab ich keine Ahnung, wo es hängen soll, deswegen gibt’s auch noch kein Foto. Das Überraschungspaket geht an Tara, und die Trostpost an Anthony.

- Ein großartiger Vertreter der Generation 1.0 sagte wohl neulich zu seiner Tochter, nachdem diese meinte, dass er eine Geschichte in ihrem Blog nachlesen könne: Ich bin kein Blogger, und ich lese keine Blogs. Das fand ich ein grandioses Statement, eins, mit dem man viel Geld auf T-Shirts verdienen könnte. Ich bin zwar Blogger, aber ich möchte sagen: Ich bin kein Hund, und ich fange keine Stöckchen. Das Stöckchen ist so was wie der Kettenbrief in der Blog-Gemeinde, es wird zwar nicht gesagt, dass man bis Ende der Woche stirbt, wenn man es nicht an eine bestimmte Anzahl von Leuten weiterleitet. Trotzdem hat es genau so viel Nerv-Potenzial, und die meisten Fragen und Antworten sind belanglos. Und zu allem Übel, der Niedergang der jetzt-Community wird nicht nur durch mangelnde gute Geschichten angetrieben, sondern jetzt auch noch durch das Werfen von Stöckchen. Man kann auch wirklich auf jeden Zug aufspringen, am besten, wenn der schon entgleist ist. Anscheinend fällt denen dort gar nichts mehr Gutes ein. Schade.

- Großartige Papierkunst von Jean Jullien – natürlich mal wieder von BOOOOOOOM!

- Sehr seltsame Kunst von Martin von Ostrowski – Bilder, die mit Sperma gemalt wurden. Ich spare mir an dieser Stelle jegliche Kalauer, aber manchmal fragt man sich ja schon, was alles Kunst sein soll.

- Eye-Candy für die Damen – Tony Ward. Ich dachte auch erst Tony Who? Aber dann sofort: Tony Hello. Viel mehr Männer sollten sich ihren eigenen Namen auf die Brust tättowieren lassen, das finde ich großartig.

- Schöne Dialogfetzen, aufgefangen von der Gefühlskonserve.

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Wenn wir uns jetzt Mühe geben würden, wären wir immer noch ein Paar, wenn all unsere Freunde bereits zum zweiten Mal geschieden sein werden. In Tweed-Sakkos würden wir genauso gut aussehen wie in weichen Pullovern. Wenn du keine Hand frei hast, halte ich mich an deiner Hosentasche fest. Und wenn du zu weit weg bist, dann komme ich so nah an dich heran, dass nur noch verschiedene Lagen Stoff zwischen uns sind. Weil hier ja auch noch andere Leute sind.

Das Holy Shit Shopping findet dieses Wochenende in Berlin im alten Postbahnhof statt. Der große Café-Bereich mit Riesen-Kronleuchter, hier kann man sitzen nach all der Reizüberflutung, um Kaffee, andere Getränke sowie Nahrung zu sich nehmen:

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Ich glaub, ich bastel bald mal wieder neue Pinnwände. Diese hier sind wahnsinnig schön:

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Der Stand von Frau Liebe, deren Blog ich manchmal heimlich lese. Ich hab leider nicht Hallo gesagt, weil ich nicht sicher war, ob es komisch wäre. Aber jetzt so: HALLO.

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Vor diesem Stand wartete ich ewig auf eine Eingebung. Ich konnte mich sehr schwer für ein Bild entscheiden. Aber hier das erste Happy-Schnitzel-Gewinnspiel: Wer errät, welches Bild ich von ALLEN hier zu sehenden gekauft habe, erhält ein Überraschungspaket. Falls mehrere Antworten richtig sind, wird der Gewinner ausgelost, und die anderen bekommen wenigstens eine kleine Trostpost. Teilnehmen kann jeder außer Carolina, der hab ich das Bild gezeigt. Und jeder darf nur einmal raten – ich bin schon mal sehr gespannt. Da man anscheinend gerade nicht die Bilder durch Klicken vergrößern kann, hier nochmal in Großansicht für alle Ratefüchse.

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Morgen noch von 12-22 Uhr in Berlin, nächste Woche ist das Holy Shit Shopping in Stuttgart und in Köln zu Besuch. In München gibt es morgen eine ähnliche Veranstaltung, wenn auch etwas kleiner, im Kafe Kult. Unter anderem mit schönen Dingen von Fräulein Steffi mit ihrem Label krambeutel.