April 2011.

1 Mai

Gesehen
Country Strong.

Gehört
Editors (die alten Sachen, immer wieder). She & Him. William Fitzsimmons. Mumford & Sons. Great Lake Swimmers. Kings of Leon. OK Go.

Gelesen
Sarah Kuttner – Mängelexemplar. Daniel Glattauer – Gut gegen Nordwind & alle sieben Wellen (uff!). Harald Martenstein – Der Titel ist die halbe Miete. Joyce Hinnefeld – Die Luft, die uns trägt. Anne Donovan – Einmal Buddha und zurück. Jan Off – 200 Gramm Punkrock. Mario Vargas Llosa – Das böse Mädchen. (Eigentlich empfehle ich selten Bücher, aber: Harald Martenstein ist ein Muss. Er erklärt in seinen Kolumnen, warum in der Hölle noch ein Zimmer frei ist, schreibt so gute Sätze wie “Das Jahr 2007 begann auch für mich persönlich im Januar.” oder eine Anleitung zur Kanzlerkandidatur: “Personen mit niedriger Popularität werden oft Kanzler, wenn sie dann aber Kanzler sind, mag das Volk sie nach einer Weile ganz gern. Leute, die bei allen beliebt sind, werden dagegen nie Kanzler, sonst würde doch seit Jahrzehnten in Deutschland Franz Beckenbauer regieren. Positive Faktoren sind dagegen Übergewicht, Stimmungsschwankungen, geschmacklose Kleidung, Probleme mit den Haaren, cholerische Anfälle, hoher Alkoholkonsum und Undurch- schaubarkeit. Wer mindestens sechs dieser acht Kriterien erfüllt, sollte über einen Parteieintritt nachdenken.” Kaufen, lesen, freuen.)

Gemacht
In Passau und Berlin gewesen. Das Internet erklärt, Tweets vorgelesen und absurde Fundstücke gezeigt. Müde gewesen und ein paar Dinge zerreflektiert. Der April in bunten Bildern; ein Pubertätsrevival at it’s best.

Gelernt
Viel.

Gelacht
Über die sensationelle Video-Persiflage von Le Petit Echo Malade. Und: Smile like you’re dead inside.

Gesagt
“Und jetzt?”

Gemerkt
Nichts kommt an die Poesie von Fehlermeldungen heran: “In Ihrer Sprache ist keine Lösung verfügbar.”

Gefühlt
Ja.

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